Kunstweg Steine

OUR ENGAGEMENT

NaturKunstOasen

Unser ehrenamtliches gemeinnütziges Engagement

Hier ist die Kurfassung eines 28-seitigen Projektbeschriebes, dessen Wurzeln bis ins Jahr 2011 zurückreichen. Damals gebar meine Frau Petra bereits die Grundidee und ich führte diesbezüglich Gespräche mit einer Kuratorin und LandArt-Spezialistin in Bruxelles, welche in Belgien ein LandArt-Projekt organisierte. Dann schlief das Kind eine Weile, bis es sich 2014 wieder regte und 2015 deutlichere Lebenszeichen von sich gab.

Am 2.5.2016, 09:15 Uhr, ein Erdbeben der Stärke 7.6 mit Epizentrum in Wienacht. Ursache: uns wurde signalisiert, dass die Deadline für den Projektwettbewerb anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums der St. Galler Kantonalbank auf den 13.5. angesetzt ist. Innert 10 Tagen haben wir versucht, aus den Vorentwürfen und Vorgesprächen ein möglichst konsistentes Konzept zu zeichnen und möglichst viele relevante Partner in das Projekt einzubeziehen.

Ein erster grosser Schritt ist getan.

Kurzfassung

Eine in ihrer Vielfalt an Wäldern, Hügeln, Bächen, Tobeln und Bodensee-Weitblicken fast einmalige Landschaft lädt vergängliche LandArt und klassische Kunstformen förmlich dazu ein, in und mit ihr zu spielen. So wollen wir die im Ansatz bereits vorhandene aber sehr lose Kunstpositionierung der Region (Forum Würth, Hundertwasserhaus, Carl Böckli Haus usw.) bündeln und stärken.

Vision

Als zugezogener international tätiger Touristikfachmann war ich und viele meiner internationalen Gäste erstaunt ob der Vielfalt und der Vielzahl an fast geheimen mystisch-schönen Plätzen, welche sich in der Landschaft zwischen Heiden und Bodensee verbergen. Diese Landschaft mit tiefen Tobeln, wilden Bächen, dunklen Wäldern, schönsten Aus- und Weitblicken auf den Bodensee, bewegt die Menschen tief. Schon 2011 zeichnete sich in unserem Innern – meine Frau Petra als musische Kraft, ich als Innovationstreiber – das Bild einer Landschaft als kraftvoller und kreativer Kunstplattform, bauend auf der Ausdruckskraft der Natur.

Projektziel

Ein Kunstweg mit NaturKunstOasen soll entlang der Appenzellerbahn von Heiden via Schwendi, Wienacht, Wartensee und Wartegg bis Rorschach die Besucher (Einheimische, Ausflügler, Wanderer) nicht nur mit tollen Ausblicken und neuen Perspektiven überraschen, sondern auch zum Mittun, zur Inspiration oder zur inneren Einkehr bewegen.

NACHHALTIGKEIT & KREATIVITÄT

Wiederkehrende NaturKunstOasen bilden eigentliche Erlebniszentren entlang des Weges. Hier finden sich feste Kunstinstallationen,  aber auch Natur-Materialien (Steine, Holz, Moose usw.), welche Besucher zum Verweilen und kreativen Spielen einladen. Schulen, Besucher, Gäste sollen in den NaturKunstOasen spontane Natur oder LandArt-Kunst geniessen, zelebrieren, fotografieren, auf Social Media posten und teilbar machen. Natur, Kunst, Perspektiven und moderne Technik in einem symbiotischen Prozess.

ALLE GENERATIONEN

Der bestehende Wanderweg, welcher die NaturKunstOasen verbindet, soll so gestaltet sein, dass er von Familien mit Kinderwagen und Senioren gleichermassen begangen werden kann – respektive befahren, denn die Appenzeller Bahnen bieten ja sechs Haltestationen entlang der Route. Wir nutzen die bestehenden Ressourcen und Infrastrukturen wie  Wanderwege, Feuerstellen, Ruheplätze, Bäche, Wälder usw., verbessern diese wo nötig und verbinden sie zu einem neuen Ganzen.

AUS DER REGION

Für eine langfristige und nachhaltige Wirkung ist die breite Abstützung der Trägerschaft besorgt. Vertreter der lokalen Verkehrsvereine, Bahnen, Hotels, Schulen, Gemeinden und Kunst/Kultur haben sich zu einem Initiativkomittee zusammengeschlossen. Die Plattform FRIENDS  öffnet den Kreis für alle Interessierte und neue Impulse.

FÜR DIE REGION

Schulklassen aus der gesamten Ostschweiz sollen mittels natürlicher Ressourcen Erlebnispädagogik resp. vergängliche NaturKunst gestalten können. Damit stiftet der Weg auch ein Stück Identität für die junge Generation. Der  Kunstweg bietet Raum für Tageserlebnisse und Wochenseminare, die vorhandenen Infrastrukturen vielfältige Möglichkeiten und Kombinationen. Die ältere Generation wiederum wird  die Genuss-Oasen (Fernsicht, Treichli, Wartensee, Wartegg) entlang des Weges zu schätzen wissen. Geplante ProNatura-Projekte werden ins Konzept integriert. Viel Mehrwert unter Einsatz geringer Mittel.

AUSBLICK GRENZENLOS

Daran anschliessende Symposien sollen mit dem Kunstweg und bestehenden Schwerpunkten wie dem Hundertwasserhaus, dem Sandskulpturen-Festival und dem Forum Würth eine fruchtbare Symbiose eingehen, welche den Raum Appenzeller Vorderland-Bodensee zu einer NaturKunstOase erhebt, deren Ausstrahlung nicht nur kantonale Grenzen überschreitet.

 

 

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